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frühkeltisch Zwecks Verständnis von Druiden- und Keltentum in keltischer Kultur ist unabdingbar, das aktuelle Weltbild der humanistischen Zivilisation des christlichen Abendlandes zu verlassen und monistisch denkend (ohne übersinnliches, nur bekanntes und unbekanntes) in den Gedankengang einzusteigen.

Dies ist aber nicht unbedingt einfach. Schon die antiken Autoren der Griechen und Römer haben ihre Verständnislosigkeit gegenüber den Kelten offen zugegeben, obwohl sie noch Zeitgenossen waren und sogar ursprünglich aus einem gemeinsamen Sprach- und Kulturraum stammten.

Und heute stets daran denken: Das war vor 2500 Jahren - oder so ... [weiterlesen die Kelten], das waren keine Ahnen oder Vorfahren, als "die Kelten" ist eine Kultur zu sehen mit einer spezifischen Denkart [Logik]. Mit der in Westeuropa allgemein als Denkmuster üblichen Basis einer aus Polytheismus und Monotheismus entstandenen griechisch-römischen Geisteshaltung sind die gedanklichen Zusammenhänge mit der Seele nicht begreifbar.

Denkmuster

Allgemein üblich und mangelhaft: Dualismus
mit der Logik des ausgeschlossenen Dritten
und Syllogismus/Schlussfolgerung: ja-nein / entweder-oder / wenn-dann
Lesetipp: zeitgleich

Damit sind besonders auch alle Neu-Heiden, Neo-Paganen und Naturreligiösen angesprochen, die unter der vordergründig modernen Kluft unbemerkt die alte gläubige Kutte tragen. Zusammenfassend und stark vereinfachend sind das jene, die noch an übernatürliche Wesensheiten glauben oder diese für denkbar halten.

Im Monismus ist Theismus nicht denkbar

weder Monotheismus - Polytheismus - Atheismus - Pantheismus

Das ist auch schon das ganze, Sagen umwobene,
» Geheimnis der Lehre
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Im keltischen Druidentum gibt es weder Göttliches noch Religion, das war vielmehr eine andere Denkart, ein Monismus mit einer 3x3-Folgerichtigkeit (Trinität)

Obwohl sie sich darüber wundern, bezeugen alle Autoren der Antike ohne Ausnahme und unmissverständlich das Dogma von der Unsterblichkeit der Seele und der Wiederauferstehung und Existenz in einer anderen Welt [» in dieser Welt].

Wer von der Todlosigkeit seiner Gedanken überzeugt ist, erfindet definitiv nichts Göttliches dazu.



 

 

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